Spionkowski neuer FA-Vorsitzender Binnenhafenlogistik im DSLV:

 „Masterplan muss Vernetzung der Akteure im Gesamtsystem Binnenschifffahrt beschleunigen“


Berlin, 15. Juni 2018

Werner Spionkowski, Geschäftsführer der Ruhrmann Logistik GmbH & Co. KG in Duisburg, ist neuer Vorsitzender des Fachausschusses Binnenhafenlogistik im Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV). Spionkowski folgt damit auf den langjährigen Ausschussvorsitzenden Günter Haberland (geschäftsführender Gesellschafter M. Zietzschmann GmbH & Co. KG, Neuss), der sich altersbedingt nicht mehr zur Wahl stellte.

Spionkowski: „Die Logistik kann noch erhebliches Potential der Binnenschifffahrt heben.“ Das engmaschige Wasserstraßennetz mit seiner hohen Hafen- und Terminaldichte verstärkt den ohnehin schon großen Standortvorteil Deutschlands für Industrie, Handel und Dienstleistungsbranchen, die für zusätzliche Beschaffungs- und Absatzwege mit logistischer Hilfe der Spedition auch gezielt das Binnenschiff nutzen könnten.

„Der jetzt mit der Erarbeitung des Masterplan Binnenschifffahrt einsetzende politische Rückenwind darf sich nicht allein auf den Einsatz der Verkehrsmittel richten, sondern muss gleichzeitig die Vernetzung der Akteure in der Binnenschifffahrt beschleunigen“, fordert Spionkowski. „Von geplanten Unterstützungsmaßnahmen müssen neben Reedereien, Terminals und Häfen deshalb auch die dort ansässigen Logistikdienstleister profitieren.“

Eine zentrale Forderung des DSLV bleibt, Förderungen und Erleichterungen für straßenseitige Vor- und Nachlaufverkehre nicht allein auf den klassischen Kombinierten Verkehr mit Containern und Wechselbehältern zu beschränken. Um Hindernisse für einen Verkehrsträgerwechsel abzubauen, muss die 44 Tonnen-Ausnahmegenehmigung für Lkw auch für den Massenguttransport geöffnet werden. Neben der wasserseitigen muss deshalb auch die landseitige Infrastruktur zu den Umschlagspunkten verbessert werden.

Die Binnenschifffahrt wird nur eng vernetzt und im Zusammenspiel aller Beteiligten erfolgreich. „Es ist deshalb richtig und wichtig, dass das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für die Erarbeitung seines Masterplans auch die Expertise des DSLV einholt“, so Spionkowski.


Der DSLV vertritt als Spitzenorganisation die Speditions- und Logistikbranche sowie die Transportwirtschaft über alle Verkehrsträger hinweg (Straße, Schiene, See- und Binnenschifffahrt sowie Luftfracht), einschließlich der Organisation, Bereitstellung, Steuerung, Optimierung und Sicherung von Prozessen der Güterströme entlang der Lieferkette. Der DSLV repräsentiert über seine 16 Landesverbände etwa 3.000 Unter­nehmen mit mehr als 550.000 Beschäftigten.


Mit freundlichen Grüßen

Frank Huster

Hauptgeschäftsführer
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Veröffentlicht
11:48:33 15.06.2018

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