DSLV zur Sonderabgabe aller Autofahrer

Albigs Forderung nach einem „Verkehrssoli“ legt den Finger in die Wunde

Bonn, 22. April 2014. Die aktuell von Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Torsten Albig geforderte Sonderabgabe aller Autofahrer für den Unterhalt von Straßen überrascht den Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) nicht. Vielmehr macht der Hilferuf des Politikers deutlich, dass sämtliche bisher von der Großen Koalition beschlossenen Maßnahmen nicht ausreichen, um die gigantische Finanzierungslücke für die notwendige Sanierung der Verkehrsinfrastruktur zu schließen.

„Albig legt den Finger in die Wunde – besonders kreativ ist der Vorschlag aber angesichts der Rekordsteuereinnahmen von Bund und Ländern nicht“, kommentiert DSLV-Präsident Mathias Krage Albigs Aufruf. Nach Meinung des DSLV zeigt die reflexartige Ablehnung von Albigs Vorschlag aus allen politischen Lagern nur eins: Es fehlt an der Bereitschaft, nachhaltig und ausreichend in die Verkehrsinfrastruktur zu investieren.
 
Seit vergangenem Jahr ist bekannt, dass für die nächsten 15 Jahre ein Finanzierungsdefizit von mindestens 7,2 Milliarden Euro jährlich für die Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße besteht. Schnelles Handeln, so der DSLV, ist jetzt gefordert. Die Verkehrsinfrastruktur als Lebensader der deutschen Wirtschaft muss erhalten bleiben.

Der DSLV:
Als Spitzenorganisation deutscher Speditions- und Logistikdienstleister repräsentiert der DSLV über seine 16 Landesverbände etwa 3.000 Betriebe mit 520.000 Beschäftigten. Diese erzeugen 90 Prozent des jährlichen Branchenumsatzes in Höhe von 80 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Ingo Hodea
DSLV Deutscher Speditions- und Logistikverband e. V.
Weberstraße 77, 53113 Bonn
Telefon: +49 (0) 228 91440-40
Telefax: +49 (0) 228 91440-740
E-Mail:   IHodea@dslv.spediteure.de


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Veröffentlicht
15:20:41 22.04.2014

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