Hohe Fachkompetenz und diplomatisches Geschick - Frank Huster wird 50

Bonn, 30. September 2014. Seit Januar 2013 leitet Frank Huster als Hauptgeschäftsführer den Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) und ist damit Repräsentant einer Branche, die 521.000 Mitarbeiter beschäftigt und 80 Milliarden Euro jährlich umsetzt. Heute wird Frank Huster 50 Jahre alt.

„Wesentliches Verbandsziel ist die Schaffung eines ausgeprägten öffentlichen Bewusstseins für die volkswirtschaftliche Bedeutung von Spedition, Güterverkehr, Logistik und Verkehrsinfrastruktur“, definiert Huster seinen beruflichen Auftrag. Die lückenlose Versorgung von Industrie, Handel und der Bevölkerung mit Waren und Rohstoffen sei essentiell für die Standortwahl. „Deutschland steht auf Platz 1 des Logistics-Performance-Index der Weltbank. Hierzu tragen deutsche Speditionen und Logistikdienstleister maßgeblich bei“, verkündet der gebürtige Hamburger nicht ohne Stolz und verweist auf eine aktuelle Aussage von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt: „Logistik ist systemrelevant“.

Nach dem Abitur absolvierte Huster von 1983 bis 1985 seine Lehre zum Speditionskaufmann in Duisburg bei der Stinnes Reederei, bevor er sich für ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Hamburg und Köln entschied. Auch an der Universität blieb Huster der Branche treu und wählte den Schwerpunkt Verkehrswissenschaften. Nach dem Examen im Jahr 1991 arbeitete Huster ein knappes Jahr als Controller, bevor er 1992 ein Angebot des damaligen Bundesverbands Spedition und Lagerei (BSL), einer der DSLV-Vorgängerorganisationen, erhielt. Dessen Präsident Bernhard Bünck hielt die Zeit für gekommen, ein Umweltreferat einzurichten.

Huster übernahm die Referatsleitung und machte sich schnell einen Namen als Gefahrgutexperte. Als Chef-Delegierter des Weltspeditionsverbands FIATA reiste er regelmäßig nach Genf zu den Verhandlungen der Vereinten Nationen. Zahlreiche Textpassagen der in über 50 Nationen geltenden Gefahrgutbeförderungsabkommen tragen heute Husters Handschrift. Für sein Engagement wurde Huster 2013 mit dem Deutschen Gefahrgutpreis ausgezeichnet. Federführend war er auch in Fragen der Grünen Logistik und der Logistiksicherheit. Als Geschäftsführer entwickelte er maßgeblich die DSLV-Initiative s.a.f.e. (Schutz- und Aktionsgemeinschaft zur Erhöhung der Sicherheit in der Spedition). Im April 2012 ernannte das DSLV-Präsidium Huster zum stellvertretenden Hauptgeschäftsführer; zum 1. Januar 2013 übernahm er die alleinige Hauptgeschäftsführung des DSLV.

Gut positioniert sieht Huster den Verband, um in den nächsten Jahren die Interessen mittelständischer und inhabergeführter Speditionen ebenso wie die global agierender Logistikkonzerne zu vertreten. „Speditionen sind auf dem Weg zu High-Tech-Unternehmen mit spezialisierten Mitarbeitern. Die Rendite wird zunehmend durch Mehrwertdienstleistungen erwirtschaftet“, stellt Huster klar. „Der DSLV muss die Forderungen einer heterogenen Branche in Kernaussagen bündeln, bei der Politik in Brüssel und Berlin platzieren und seine Mitgliedsbetriebe bei der Umsetzung komplexer Gesetze und Vorschriften unterstützen. Dies erfordert äußerst hohe Fachkompetenz, selbstbewusstes Auftreten und gleichzeitig diplomatisches Geschick“, fasst Huster seine Aufgabe und die seines Teams zusammen.

„Die Anforderungen der über 16 Landesverbände organisierten 3.000 Speditionen und Logistikdienstleister an ihre Interessenvertretung sind zu Recht hoch, doch ich habe auch Erwartungen an unsere Mitglieder“, ergänzt der zuweilen resolut auftretende Verbandsmanager. Nicht nur eine stabile Finanzierung des DSLV durch Mitgliedsbeiträge sei erforderlich. Auch die Eindeutigkeit der Forderungen, Geschlossenheit im Außenauftritt und Loyalität zur eigenen Branche seien wesentlich, um den eigenen Verband in die Lage zu versetzen, sich politisches Gehör zu verschaffen. Huster: „Nur in enger Zusammenarbeit mit einem motivierten Ehrenamt war und ist der DSLV erfolgreich.“

„Unsere Kontakte zur Politik und den Behörden sind sehr gut und etabliert, und der vom neuen Hauptgeschäftsführer eingeleitete Restrukturierungsprozess unserer Organisation war bislang äußerst erfolgreich“, bestätigt DSLV-Präsident Mathias Krage. „Mit Frank Huster haben wir den richtigen Mann in der richtigen Position.“

Pressekontakt:

Ingo Hodea


DSLV Deutscher Speditions- und Logistikverband e. V.
Weberstraße 77, 53113 Bonn
Telefon: +49 (0) 228 91440-40
Telefax: +49 (0) 228 91440-740
E-Mail: IHodea@dslv.spediteure.de

www.dslv.org  
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Veröffentlicht
11:10:59 30.09.2014

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