News > Viele Hamburger Spediteure sehen Laderaumknappheit im Landverkehr

Die Hamburger Spediteure beklagen die aktuell mangelnde Laderaumkapazität im Landverkehr und den damit verbundenen Anstieg der Frachtraten. Die höheren Kosten seien bei vertragsgebundenen Frachtvereinbarungen nur schwer auf die Kunden zu übertragen.
 
Hamburg, den 15. Dezember 2010. „Für unsere Liniendienste haben wir seit längerer Zeit Probleme, entsprechenden Laderaum zu vernünftigen Preisen zu bekommen“, klagt Dierk Schulz, Geschäftsführender Gesellschafter der Apex GmbH Internationale Spedition. Hinzu käme, dass viele Subunternehmer höhere Preise verlangen. Grund dafür sei die zurückliegende Wirtschaftskrise, in der viele Unternehmer einen Teil ihrer Fahrzeugflotte abmelden mussten, da weniger Güter befördert wurden. „Von den Auftraggebern wurden damals nicht nur die Frachtpreise gedrückt, sondern auch die Zahlungsziele verlängert“, so Schulz. Doch in den vergangenen Wochen haben sich die Marktbedingungen drastisch zu Gunsten der Lkw-Unternehmer verschoben. Insbesondere im internationalen Verkehr sind die Transportpreise gestiegen. Der Grund dafür liegt in den mangelnden Laderaumkapazitäten und der gleichzeitig anziehenden Konjunktur. Laut Schulz sei der zusätzlich benötigte Laderaum wesentlich teurer als noch vor der Krise.
 
„Gerade bei Einzelfahrten mit Sofortterminen ist der Laderaum knapp“, erklärt auch Friedrich Wendt, Geschäftsführer der Friedrich Wendt Spedition GmbH & Co. KG. Ladung müsse jedoch noch nicht stehenbleiben. Bei Überlastung von regelmäßigen Verkehren mangels Laderaum nutze man, laut Wendt, den Systemverkehr des Speditionsverbundes. Ein Problem sei auch, dass sich die oft höheren Kosten bei vertragsgebundenen Frachtvereinbarungen nicht oder nur schwer auf den Kunden übertragen lassen.
 
Auch die NAVIS Schiffahrts- und Speditions-Aktiengesellschaft stellt aktuell eine Laderaumknappheit im Landverkehr fest, insbesondere im Bereich Gefahrguttransporte. „Die derzeitigen Witterungsbedingungen erschweren die Situation zusätzlich“, so Ralf Grünewald, verantwortlich für Landverkehre bei NAVIS. Wie viele andere Hamburger Speditionen setzt NAVIS keine eigenen Lkw ein, sondern kauft die Kapazitäten bei Subunternehmern ein. Eine Anschaffung eigener Lkw, um Engpässe zu umgehen, sei jedoch nicht angedacht.

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Veröffentlicht
09:23:43 16.12.2010
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