Witterungseinflüsse in der Spedition

Ungeräumte Straßen behindern Auftragsabwicklung

Bonn, 16. Dezember 2010. Der ungewöhnlich heftige Wintereinbruch bleibt in diesem Jahr nicht ohne Auswirkungen auf die Speditions- und Logistikwirtschaft. Wie der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) feststellt, haben viele seiner Mitglieder mit Eis und Schnee, ungeräumten Straßen und Massenstaus auf den Autobahnen zu kämpfen. Die Läger der Spediteure füllen sich, weil es aufgrund der Witterungsverhältnisse auch immer schwieriger wird, Transportkapazitäten zu bekommen. Die Folge sind verspätete Lieferungen und Unregelmäßigkeiten im Bereich getakteter Systemverkehre.

„Wir müssen unsere Auftraggeber um Verständnis für diese besondere Situation bitten. Deutsche Spediteure sind zwar Logistikweltmeister, können aber am Wetter leider wenig ändern“, fasst DSLV-Präsident Mathias Krage die derzeitige Lage zusammen. Wenig Verständnis hat er dabei für die schlechte Vorbereitung in vielen Gebietskörperschaften, wo Straßen überhaupt nicht oder nicht rechtzeitig geräumt werden und schon zu Beginn des Winters Räumgerät und Streumittel knapp werden. „Das behindert insbesondere unsere Sammel- und Verteilverkehre in den Städten und Gemeinden.“ Gerade aufgrund der Erfahrungen des vergangenen Winters hätte sich Krage mehr Weitsicht gewünscht. „Das ist wohl wie Weihnachten. Das Fest kommt immer ganz plötzlich auf einen zu, obwohl es doch das ganze Jahr im Kalender steht.“


Pressekontakt:

Ingo Hodea
DSLV Deutscher Speditions- und Logistikverband e.V.
Weberstrasse 77, 53113 Bonn
Tel. (0228) 9 14 40-40, Fax (0228) 9 14 40-740, E-Mail: IHodea@dslv.spediteure.de

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Veröffentlicht
14:40:43 16.12.2010

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